Shufti hilft verpflichteten Unternehmen bei der Vorbereitung auf die EU AMLR vor der Frist im Juli 2027
Wenn ein einziges EU-weites Regelwerk 27 nationale Systeme ersetzt, zeigt Shuftis vollständige Plattform für Lifecycle-Compliance Unternehmen einen klaren Weg zur AMLR-Compliance für Banken, Fintech und Zahlungsanbieter
LONDON, Aug. 20, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Die EU-Geldwäscheverordnung (AMLR, Verordnung (EU) 2024/1624) tritt am 10. Juli 2027 in allen 27 Mitgliedstaaten in Kraft und ersetzt fragmentierte nationale Regelungen durch ein einziges harmonisiertes Regelwerk zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) unter der Aufsicht der neuen europäischen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AMLA).
Es ändert nicht nur die Regeln, sondern auch die Beweisanforderungen: verpflichtete Unternehmen müssen in der Lage sein, nachzuweisen, dass ihre AML-Kontrollen wirksam sind. Shufti, eine Plattform zur Verifizierung glokaler Identität und Verhinderung von Finanzkriminalität, hat die AMLR-Anforderungen auf die Schritte übertragen, die Unternehmen ergreifen müssen, und unterstützt jeden Schritt durch eine einzige Plattform.
Das ändert sich im Zuge der AMLR
Nach ihrem Inkrafttreten gilt ein einziges AML/CFT-Regelwerk für alle Mitgliedstaaten. Es richtet sich an in der EU tätige Banken, Zahlungs- und E-Geld-Institute, Fintechs, Dienstleister für digitale Vermögenswerte, Crowdfunding-Plattformen und Personen, die mit hochwertigen Gütern handeln. Die Pflichten gelten auch für bestimmte nicht-europäische Unternehmen, die im territorialen Anwendungsbereich der AMLR tätig sind.
Kern dieser Pflichten ist die Identitätsverifizierung. Gemäß Artikel 22 müssen Unternehmen auf zuverlässige und unabhängige Quellen zurückgreifen, und der Entwurf der technischen Regulierungsstandards der AMLA nach Artikel 28(1), über den derzeit beraten wird, legt eine Verifizierung nach dem eIDAS-Standard als Referenzpunkt fest.
Hierbei entspricht „substanzielle“ Sicherheit der standardmäßigen Customer Due Diligence (CDD) und „hohe“ Sicherheit der erweiterten Due Diligence (EDD). Unter eIDAS 2.0 sind EU Digital Identity (EUDI) Wallets ab Ende 2026 verfügbar, und Unternehmen müssen sie nach der Einführung ab 2027 akzeptieren.
Die AMLR gilt auch für bestehende Kunden. Gemäß Artikel 26 müssen Unternehmen Aufzeichnungen auf Risikobasis aktualisieren, und gemäß Artikel 51 und 52 müssen sie wirtschaftlich Berechtigte identifizieren, die mindestens 25 % halten. Bei KYB ist dies am schwierigsten: Da Eigentum und Management von Unternehmen im Laufe der Zeit wechseln, wird die erneute KYB-Verifizierung von einem einmaligen Ereignis zu einer dauerhaften Verpflichtung.
Durch die technischen Regulierungsstandards verlagert sich die Due Diligence der Unternehmen auch hin zu fortlaufender, risikobasierter Prüfung mittels laufender Überwachung und Verhaltensindikatoren, um das Kundenrisiko im Laufe der Beziehung neu zu bewerten.
Die Rechenschaftspflicht obliegt dem verpflichteten Unternehmen. Artikel 18 gestattet die Auslagerung von AML-Aufgaben, doch die Verantwortung und Verpflichtung kann nicht übertragen werden: Ein Unternehmen muss jeden Anbieter und Unteranbieter beaufsichtigen und einer Aufsicht beweisen, dass diese Kontrollen wirksam sind.
Shuftis Antwort auf jede neue Anforderung
Shufti, ein hundertprozentig firmeninterner Identitäts-Stack, hilft Organisationen bei der Erfüllung dieser Anforderungen durch seine AMLR-Lösungen. Diese werden auf einer einzigen Plattform bereitgestellt, die Folgendes kombiniert:
- Remote-Onboarding mit eIDAS-Standard: Shufti verifiziert einen neuen Nutzer aus der Ferne in Übereinstimmung mit den eIDAS- und AMLR-Anforderungen. Es liest das ID-Dokument und den NFC-Chip aus, überprüft das Gesicht und bestätigt eine lebendige Person durch passive iBeta PAD-Level 3-Lebendigkeitserkennung. Diese ist konzipiert, um Deepfakes, Präsentations- und Replay-Angriffe sowie synthetische Identitäten zu erkennen.
- Rechtsverbindliche qualifizierte elektronische Signaturen (QES): Shufti integriert qualifizierte elektronische Signaturen in denselben Workflow. Nutzer werden so in einem Schritt von einer verifizierten Identität zu einer rechtsverbindlichen Signatur geführt, die in der EU und im EWR gemäß Artikel 25 eIDAS anerkannt wird. Jede Verifizierung wird als sichere, zeitgestempelte Gewahrsamskette aufgezeichnet. So entsteht ein exportierbarer Prüfpfad für Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer.
- Unternehmensverifizierung und laufende, erneute Verifizierung des UBO: Shufti verifiziert ein Unternehmen anhand offizieller Register und identifiziert seine letztendlichen wirtschaftlichen Eigentümer (Ultimate Beneficial Owner, UBO). Es überprüft Unternehmen, Eigentümerstrukturen und Direktoren in über 100 Unternehmensregistern laufend neu und meldet wesentliche Veränderungen, ohne dass ein vollständiges erneutes Onboarding erforderlich wäre.
- AML-Screening und ständige Überwachung: Ständiges KYC und KYB überprüft jeden Nutzer und wirtschaftlichen Eigentümer anhand von über 4.000 Watchlists, über 215 Sanktionsregimen, 2,6 Millionen politisch exponierten Personen (PEP) und deren engen Mitarbeitern sowie negativer Medienberichterstattung aus über 50.000 Quellen und verknüpft jede Warnung mit einer verifizierten Identität. Online-, Transaktions- und Verhaltenssignale erkennen Veränderungen des Kundenrisikos in Echtzeit und liefern STR/SAR-fähige Beweise.
- Betrugs- und Verhaltensüberwachung: Neben der Verifizierung und dem Screening von Dokumenten analysieren die Verhaltensbiometrien von Shufti, wie Nutzer auf ihren Geräten tippen, nagivieren und mit ihnen interagieren. Diese Verhaltenserkenntnisse werden dann mit Geräteinformationen und Identitätssignalen abgeglichen, um echte Nutzer von Betrügern unterscheiden zu können, Missbrauchsringe und Doppelregistrierungen zu erkennen und zusätzliche Verifizierungen nur dann auszulösen, wenn sich die Risikoindikatoren ändern, ohne vermehrte Reibung für legitime Nutzer zu schaffen.
- Überarbeitung und erweiterte Due Diligence: Shufti verifiziert bestehende Nutzer und Unternehmen erneut und aktualisiert sie, um die AMLR-Standards einzuhalten. Dies geschieht mit denselben automatisierten Kontrollen wie beim Onboarding und unterstützt sowohl die Überarbeitung bestehender Aufzeichnungen als auch fortlaufende risikobasierte Due Dlligence. Für Nutzer und PEP mit höherem Risiko sowie in komplizierten Fällen wendet es erweiterte Due Diligence an, einschließlich der Verifizierung der Mittelherkunft, der Kontrolle negativer Medienberichterstattung, indirekter RCA-Ermittlung sowie der Authentifizierung von Unternehmensdokumenten.
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Automatisierter AML-Compliance-Lifecycle: Ein Unternehmen reicht grundlegende Nutzerdaten oder die POC eines Unternehmens ein und Shufti automatisiert den vollständigen Ende-zu-Ende-Compliance-Lifecycle, von der Datenerhebung und Identitätsverifizierung bis hin zur Authentifizierung von Informationen, Nutzer-Screening, Unterstützung risikobasierter Entscheidungen und fortlaufender Überwachung und erneuten Verifizierung im Zeitverlauf. Jeder Schritt wird in einem prüfbaren Pfad aufgezeichnet. So erhalten Unternehmen nachvollziehbare Entscheidungen und beweisfähige Compliance-Aufzeichnungen.
Sämtliche Funktionen laufen auf Shuftis hundertprozentig firmeninterner Technologie durch eine einzige API: ein zuständiger Anbieter für Unternehmen anstatt zahlreicher Lieferanten, mit umfassender Datensouveränität und einem vollständigen Prüfpfad.
Für Teams ohne interne Compliance-Funktion bietet Shufti außerdem MLRO als Dienstleistung an: ein spezieller Geldwäschebeauftragter mit der Kompetenz, das gesamte Programm für sie durchzuführen, von der Überarbeitung bestehender Aufzeichnungen bis hin zur ständigen Überwachung.
Die AMLR-Beratung von Shufti bietet darüber hinaus Expertenunterstützung für Organisationen im Umgang mit den durch die AMLR eingeführten regulatorischen Herausforderungen und operativen Veränderungen.
„Die AMLR verschärft nicht nur die Regeln, sondern auch den Beweisstandard. Unternehmen müssen einer Aufsichtsstelle vorweisen, dass ihre Verifizierung solide ist, dass Kundenaufzeichnungen auf dem neuesten Stand gehalten werden und dass die Überwachung fortlaufend durchgeführt wird. Wir haben Shufti als eine einzige Plattform für den gesamten Kunden-Lifecycle errichtet, damit Unternehmen diesen Standard mit einem einzelnen, zuständigen Anbieter einhalten und das auch nachweisen können“, so Shahid Hanif, CEO von Shufti.
Das Ergebnis ist eine einzige Plattform für die vollständige Lifecycle-Compliance, vom Onboarding über KYC und KYB bis hin zu AML-Screening, Transaktionsüberwachung, fortlaufende Due Diligence und Fallmanagement - all das basierend auf der internen Technologie von Shufti, kein Stückwerk verschiedener Drittanbieter.
Bereiten Sie sich mit Shufti auf die EU AMLR vor. Lesen Sie den Leitfaden zur Vorbereitung auf die EU AMLR-Compliance von Shufti, um die Änderungen zu verstehen, Compliance-Lücken zu identifizieren, Prioritäten für die Umsetzung zu definieren und schon vor der Frist im Juli 2027 eine Roadmap zu erstellen.
Fragen Sie eine maßgeschneiderte AMLR-Beurteilung an und holen Sie sich für Ihre nächsten Schritte Rat bei Experten.
Über Shufti
Shufti ist eine Plattform für glokale Identitätsverifizierung, KYC, KYB und AML-Screening, der weltweit über 2.000 Unternehmen vertrauen. Seine hundertprozentig firmeninterne Technologie verifiziert Nutzer in über 240 Ländern und Regionen und verarbeitet aktiv über 10.000 Dokumentenarten in über 150 Sprachen. Es kombiniert Dokumentenverifizierung, biometrische Authentifizierung, Unternehmensverifizierung und AML-Screening in einer einzigen API. Shufti ist anerkannter G2 IDV Leader und hilft regulierten Unternehmen beim schnelleren Onboarding von Nutzern, bei der Betrugsbekämpfung und der Einhaltung globaler Compliance-Standards.
Pressekontakt
Aroosa Virk
Brand and Communications Manager
Shufti
partnership@shuftipro.com
Haftungsausschluss:
Diese Pressemitteilung dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Compliance-Beratung dar. Verweise auf die AMLR (Verordnung (EU) 2024/1624) und eIDAS 2.0 verstehen sich mit Stand vom August 2026; einige technische Standards sind noch im Entwurf und können sich vor dem 10. Juli 2027 ändern.
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